Lebenslauf Maciej Pelak

Dr.med. Maciej Pelak

Aktuelle Position:
Facharzt für Radioonkologie bei MedAustron
   
Beruflicher Werdegang:
Seit 2018 im Dienstverhältnis mit MedAustron

2017-2018
Assistenzarzt für Radioonkologie / Zentrum für Protonentherapie, Paul Scherrer Institut, Villigen, Schweiz

22.11.2017
Facharzttitel in Radioonkologie-Strahlentherapie

2016-2017
Ausbildung zum Facharzt für Radioonkologie-Strahlentherapie / Klinisches Universitätszentrum, Schlesische Medizinische Universität, Katowice, Polen

2011-2016
Ausbildung zum Facharzt Radioonkologie-Strahlentherapie / Maria Sklodowska-Curie Onkologisches Zentrum und Krebsforschungsinstitut, Niederlassung Gliwice, Polen
   
Klinische & Forschungs-
schwerpunkte
Als ich in die Radioonkologie eintauchte, war diese bereits technisch und klinisch weit entwickelt. Es ist erstaunlich, wie viele Fortschritte es in den letzten 30 Jahren auf diesem Gebiet gegeben hat. Was mich an der Radioonkologie besonders interessiert sind lokal aggressive Tumore: bösartige Gliome, Meningiome, das adenoid-zystische Karzinom, Schädelbasis- und Pankreastumore. In diesen Fällen besteht die oft herausfordernde Schlüsselaufgabe darin, eine möglichst hohe Lokalkontrolle mittels Bestrahlung zu erreichen. Protonen und Kohlenstoffionen als hochkonformale Bestrahlungstechniken sind ein wertvolles Werkzeug, um diesem Ziel näher zu kommen, wobei auch die radiobiologischen Vorteile der Kohlenstoffionen essentiell sind.

Zu meinen klinischen Interessen zählen außerdem pädiatrische Tumore, bei denen die Protonentherapie hilft, spätere bestrahlungsinduzierte Nebenwirkungen zu vermindern. Das ist besonders wichtig für Tumore mit relativ guter Prognose und langer erwarteter Überlebensdauer.

Mein größtes wissenschaftliches Interesse gilt der translationalen Forschung für die oben genannten Tumoren. Dies beinhaltet die Nutzung der biologischen Grundlagenforschung, sowie der molekularen Bildgebung, um jene Patientengruppen zu bestimmen, die einen Vorteil aus einer Behandlungsanpassung haben könnten (insbesondere der sogenannten biologischen Dosis-Painting Konzepte).

 

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