Konstruktive Gespräche zwischen MedAustron und Hauptverband

Bestmögliche Versorgung und Behandlung österreichischer Patientinnen und Patienten als gemeinsames Ziel

Zur Frage der Kostentragung für Behandlungen von österreichischen Patientinnen und Patienten im Krebsbehandlungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt haben gestern konstruktive Gespräche zwischen Vertretern des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und MedAustron stattgefunden. Nachdem auch in diversen Medienberichten der vergangenen Tage und Wochen die unterschiedlichen Standpunkte herausgearbeitet worden sind, wurde gestern einvernehmlich eine gemeinsame Vorgehensweise zur Ermittlung der Kostentragung für österreichische Patientinnen und Patienten festgelegt. Basis dafür sollen jene Tarife sein, die vergleichbare ausländische Zentren im EWR internationalen Sozialversicherungsträgern aufgrund der jeweiligen Indikation verrechnen. Das gemeinsame Ziel ist es, österreichischen Patientinnen und Patienten die Angst vor finanziellen Belastungen durch die Behandlung bei MedAustron zu nehmen und die jeweils beste Behandlung zukommen zu lassen.

Bis ein Ergebnis erzielt ist, wird MedAustron als ersten Schritt die wegen der offenen Verhandlungen bisher notwendigen Anzahlungen vor Behandlungsbeginn von Patientinnen und Patienten bis auf weiteres nicht einheben. Gemeinsames Ziel ist es, eine Lösung im Sinne der Patientinnen und Patienten zu erreichen.