Kooperationen

CERN

MedAustron profitiert durch eine enge Zusammenarbeit und dem Wissenstransfer mit dem Europäischen Kernforschungszentrum CERN. Besonders im Bereich des Teilchenbeschleunigers wird dieses Know-How eingesetzt, um so den aktuellen Stand der Technik und der Wissenschaft bei MedAustron umzusetzen. Weitere Informationen zum Europäischen Kernforschungszentrum finden Sie unter www.cern.ch.

 

CNAO und INFN

Das nationale italienische Zentrum für onkologische Hadronentherapie (CNAO) hat gemeinsam mit dem nationalen italienischen Institut für Nuklearforschung (INFN) eine Anlage in Pavia geplant und errichtet, die jener bei MedAustron sehr ähnlich ist. Im Rahmen einer Kooperation setzt das MedAustron-Team auf dem CNAO-Design auf und nutzt dieses Wissen für die Planung des Teilchenbeschleunigers in Wiener Neustadt. Weitere Informationen finden Sie unter www.cnao.it bzw unter www.infn.it.

 

PSI

In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Paul Scherrer Institut wurde für MedAustron die Gantry für Protonen entwickelt. Das ist eine Vorrichtung, die es ermöglicht, Tumore aus verschiedenen Richtungen zu bestrahlen. Damit können die Nebenwirkungen der Behandlung noch mehr verringert werden, da sich die Dosis vor dem Tumorgewebe auf die gewählten Einstrahlungsrichtungen verteilt. Mitarbeiter von MedAustron profitieren dabei von den wertvollen Erfahrungen der PSI-Experten mit einer Gantry-Anlage, die jener in Wiener Neustadt sehr ähnlich ist. Weitere Informationen zum Paul Scherrer Institut finden Sie unter http://www.psi.ch.

 

Seibersdorf 

Die Seibersdorf Labor GmbH unterstützt MedAustron in technischen und organisatorischen Belangen des Strahlenschutzes. Dies umfasst rechentechnische und messtechnische Strahlenschutzprüfberichte der akkreditierten Prüfstelle für die notwendigen Bewilligungen sowie die strahlenschutztechnische Begutachtung der Arbeitsabläufe und die dosimetrische Überwachung des MedAustron-Personals als wichtigen Beitrag zum Arbeitnehmer/innenschutz. Des Weiteren erhalten Mitarbeiter/innen von MedAustron an der Seibersdorf Academy die Ausbildung im Strahlenschutz. MedAustron profitiert von der langjährigen Erfahrung der Seibersdorfer Expert/innen, die in nationalen und internationalen Gremien tätig sind. Weitere Informationen finden Sie unter www.seibersdorf-laboratories.at

 

radART 

Im Rahmen einer Forschungskooperation wird die zentrale Steuerungs- und Administrationssoftware der Patientenbehandlung am radART Institut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität entwickelt. Dabei wird nicht nur den besonderen medizinischen Anforderungen der Ionentherapie Rechnung getragen, sondern auch die Gesamtsteuerung der Bestrahlungsräume sowie die Überwachung der Patientensicherheit übernommen. Zur radART Website 

 

Medizinische Kooperationen

Es bestehen Kooperationen mit österreichischen Medizin-Universitäten und Krankenanstaltsträgern sowie ausländischen Zentren.  Neben der wissenschaftlichen Kooperation ist ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit die Ausbildung von Ärzten und Medizinphysikern. Fachärztinnen und Fachärzte für Strahlentherapie und Radioonkologie sowie Medizinphysikerinnen und Medizinphysiker werden bei den Kooperationspartnern ausgebildet und wechseln anschließend in das Zentrum für Ionentherapie und Forschung MedAustron nach Wiener Neustadt. Diese Ausbildung, die auch eine Weiterbildung in Ionentherapie inkludiert, wird von MedAustron finanziert.