Infrastruktur

Zur Umsetzung der nichtklinischen Forschungsvorhaben stehen den Wissenschaftern zum einen Strahlzeiten und zum anderen dezidierte Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Strahlparameter umfassen im Wesentlichen jene, die auch für die medizinische Anwendung vorgesehen sind. Die einzige Ausnahme stellt diesbezüglich die maximale Protonenenergie dar, die bis auf 800 MeV erhöht werden kann.

Ein eigener Bestrahlungsraum, der nicht für den Patientenbetrieb genutzt wird, weist folgende Eigenschaften auf:

  • eine Raumgröße von rund 96 m2 mit der Möglichkeit zweier hintereinander liegender Bestrahlungsplätze;
  • ein robotisches Positionierungs- und Verifikationssystem (Ring Imaging System), welches genauso ausgeführt wurde wie in den drei Bestrahlungsräumen zur Patientenbehandlung;
  • eine wegklappbare Nozzle, externe Kühlmöglichkeiten, einen Abklingraum und einen lokalen Kontrollraum.

Entsprechend der drei Hauptforschungsbereiche in der Strahlenbiologie und der Strahlenphysik stehen verschiedene Laborräumlichkeiten mit der erforderlichen Einrichtung und Ausstattung zur Verfügung. Es sind dies beispielsweise:

  • ein Zellkulturlabor mit Inkubatoren und Laminar Flow Arbeitsplätzen;
  • ein Chemielabor mit einem Digestor, einem Färbeautomaten und Sicherheitsschränken;
  • Werkbänke, Mikroskope, eine Röntgenreferenzstrahlungsanlage u.v.m.;
  • ein Dosimetrielabor mit unterschiedlichen dosimetrischen Systemen und Phantomen;
  • ein Softwarelabor mit mehreren Bestrahlungsplanungssystemen sowie Monte Carlo Applikationen;
  • Vorbereitungs- und Lagerräume.

Zusätzlich sind auch Büroarbeitsplätze und ein Besprechungszimmer verfügbar.