Technische Kooperationen

CERN
MedAustron profitiert durch eine enge Zusammenarbeit und dem Wissenstransfer mit dem Europäischen Kernforschungszentrum CERN. Besonders im Bereich des Teilchenbeschleunigers wird dieses Know-How eingesetzt, um so den aktuellen Stand der Technik und der Wissenschaft bei MedAustron umzusetzen.

Zurzeit arbeitet ein Team von rund 35 Mitarbeitern der EBG MedAustron GmbH gemeinsam mit Wissenschaftern im CERN an der Entwicklung und in weiterer Folge am Bau des Beschleunigers.

Weitere Informationen zum Europäischen Kernforschungszentrum finden Sie unter www.cern.ch.

CNAO und INFN
Das nationale italienische Zentrum für onkologische Hadronentherapie (CNAO) hat gemeinsam mit dem nationalen italienischen Institut für Nuklearforschung (INFN) eine Anlage in Pavia geplant und errichtet, die jener bei MedAustron sehr ähnlich ist. Im Rahmen einer Kooperation setzt das MedAustron-Team auf dem CNAO-Design auf und nutzt dieses Wissen für die Planung des Teilchenbeschleunigers in Wiener Neustadt.

Weitere Informationen zu CNAO finden Sie unter www.cnao.it bzw. zu INFN unter www.infn.it.

PSI
In Zusammenarbeit mit dem Paul Scherrer Institut der ETH-Zürich wird für MedAustron die Gantry für Protonen entwickelt. Das ist eine Vorrichtung, die es ermöglicht, Tumore aus verschiedenen Richtungen zu bestrahlen. Damit können die Nebenwirkungen der Behandlung noch mehr verringert werden, da sich die Dosis vor dem Tumorgewebe auf die gewählten Einstrahlungsrichtungen verteilt. Mitarbeiter von MedAustron profitieren dabei in Ihrer Arbeit vor Ort von den wertvollen Erfahrungen der PSI-Experten mit einer Gantry-Anlage, die jener in Wiener Neustadt sehr ähnlich ist.

Weitere Informationen zum Paul Scherrer Institut finden Sie unter http://www.psi.ch.