Meilensteine

2015 – Behandlung des ersten Patienten/der ersten Patientin

2014 – Medizinischer Probebetrieb der Gesamtanlage

2013 – Technischer Probebetrieb, Installation des medizinischen Equipments

2012 – Installation des Teilchenbeschleunigers

2011 – Bau des Zentrums

2011, 16. März – MedAustron-Grundsteinlegung
Am 16. März 2011 erfolgte die offizielle Grundsteinlegung für MedAustron in Wiener Neustadt.

2010, 21. Dezember – MedAustron erhält positiven Umweltverträglichkeitsprüf -Bescheid
Das Projekt MedAustron hat das Umweltverträglichkeits-Prüfverfahren bestanden.

2009, 7. Oktober – Einreichung des Behördenverfahren
Das Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren für MedAustron ist notwendig, da das Herzstück der Anlage, der Teilchenbeschleuniger mit einer Strahlenenergie von mehr als 50 Megaelektronenvolt (MeV) arbeitet.

2008, Dezember – Maßnahmen zur Bauvorbereitung
Vorbereitung des behördlichen Genehmigungsverfahrens, Bodenerkundungen und Grundstücksabsicherung.

2008, 9. Juli – Kooperation mit CNAO und INFN
Im Rahmen einer Kooperation überarbeitet das MedAustron-Team das CNAO-Design und nützt dieses Wissen für die Planung des Teilchenbeschleunigers in Wiener Neustadt.

2008, 28. Februar – Übernahme des Grundstücks
Mit der feierlichen Enthüllung der Bautafel wurde ein deutlich sichtbares Zeichen für das Projekt MedAustron gesetzt. Gleichzeitig erfolgte die Grundstücksübergabe seitens der Stadt Wiener Neustadt an die EBG MedAustron GmbH.

2008, 20. Februar – EBG-Tochter in Ungarn wird gegründet
Um die Aktivitäten in enger Kooperation der Länder Österreich und Ungarn für das Projekt MedAustron zu koordinieren wurde die EBG MedAustron Hungary Kft. mit Sitz in Sopron (Ungarn) gegründet.

2007, 26. November – Kooperation mit CERN
In Wien unterzeichnen der niederösterreichische Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der Generaldirektor des europäischen Kernforschungszentrum CERN Dr. Robert Aymar den Rahmenvertrag zur Kooperation zwischen MedAustron und CERN. Ziel ist es, das im CERN vorhandene Know-how im Bereich des Teilchenbeschleunigers für MedAustron zu nützen, um so den Letztstand der Technik und Wissenschaft bei dem Zentrum für Ionentherapie und Forschung umzusetzen.

2007, 21. April – EBG wird gegründet
Die Errichtungs- und Betriebsgesellschaft MedAustron GmbH (EBG MedAustron GmbH) in wirtschaftlicher Kontrolle des Landes Niederösterreich wird gegründet.

2005, 31. Jänner – Unterzeichnung der Grundvereinbarung
Unterzeichnung der Grundvereinbarung betreffend Realisierung des Projektes MedAustron zwischen der Republik Österreich, dem Land Niederösterreich und der Stadt Wiener Neustadt. Einigung über eine Anschubfinanzierung von insgesamt 46,5 Mio. Euro für die nicht–klinische Forschung und Errichtung in Wiener Neustadt.

2000 bis 2004 – MedAustron Designstudie
Auf Basis von jahrelanger wissenschaftlicher Arbeit vieler internationaler Experten der Medizin, der Medizinphysik und der Physik entsteht, koordiniert durch die FOTEC GmbH, die MedAustron Designstudie, herausgegeben von Dr. Thomas Auberger und Dr. Erich Griesmayer.

1998 – MedAustron Machbarkeitsstudie
Das Land Niederösterreich entscheidet sich für die Finanzierung weiterer Studien.

1995 – MedAustron Planungsbüro
Ein Planungsbüro wird im RIZ in Wiener Neustadt eingerichtet.

1989 bis 1994 – Idee einer Neutronenspallationsanlage „Austron“, Machbarkeitsstudie
Die Initiative von Dr. Meinhard Regler bleibt mangels Finanzierungszusage anderer Staaten im Projektstadium. Eine Umorientierung von „Austron“ auf „MedAustron“ mit dem Ziel der Steigerung des Nutzens für Bevölkerung und Wirtschaft findet statt.