Geschäftsführer Dr. Schima verlässt EBG MedAustron

Große Aufgabe hervorragend gemeistert – Geschäftsführer Dr. Schima verlässt EBG MedAustron und stellt sich neuen beruflichen Herausforderungen

Utl.: AR-Vorsitzender Schneeberger: Mit Dr. Schima verliert MedAustron einen wichtigen Weichensteller und Geburtshelfer

Wiener Neustadt – Die Bagger zur Errichtung des Jahrhundertprojektes MedAustron in Wiener Neustadt rollen, die technischen Ausschreibungen laufen – das Krebsbehandlungs- und Forschungsprojekt MedAustron hat in den vergangenen Jahren entscheidende Hürden gemeistert, die Fertigstellung ist voll im Gange. Ermöglicht wurden diese rasanten Realisierungsschritte durch die Arbeit eines hervorragenden Teams, das sich mit vollem Einsatz und größter Professionalität der Entstehung eines österreichweit einzigartigen Medizin- und Forschungsprojektes verschrieben hat. Deshalb ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, auch innerhalb der Errichtungs- und Betreibergesellschaft EBG MedAustron lange geplant personelle Änderungen vorzunehmen: Die EBG MedAustron und Geschäftsführer Dr. Martin Schima trennen sich per 31. Mai einvernehmlich.

Schneeberger: „Danke für Einsatz und Professionalität“
Aufsichtsratsvorsitzender Mag. Klaus Schneeberger dazu: „Mit Dr. Martin Schima verliert MedAustron einen wichtigen Weichensteller und Geburtshelfer. Seine Managementqualitäten und sein Know How haben dazu beigetragen, dass das Projekt heute auf sicheren Beinen steht und die Fertigstellung rasch voranschreitet. Ich erinnere beispielsweise an die Herkulesaufgabe der Abwicklung des UVP- Verfahrens, die von Dr. Schima mustergültig begleitet wurde. Es war aber schon seit Gründung der EBG MedAustron klar, dass Dr. Schima das Projekt nur bis zur unmittelbaren Umsetzung als Geschäftsführer betreuen wird und sich dann anderen beruflichen Herausforderungen widmen möchte. Diese Phase von MedAustron haben wir nun erreicht. Ich bedanke mich deshalb im Namen des gesamten Aufsichtsrates bei Dr. Martin Schima für seinen Einsatz, seine Professionalität und die gute Zusammenarbeit, die wir in den vergangenen Jahren im Sinne der Realisierung des Jahrhundertprojekts MedAustron gepflegt haben.“

Der zweite Geschäftsführer, Dr. Bernd Mößlacher, bleibt der EBG erhalten und wird sich weiterhin um das Bau- und Projektmanagement kümmern. „Mit Dr. Mößlacher und seinem Team haben wir, unterstützt von Frau Prof. Mayer als medizinische Projektleiterin und Dozent Dr. Michael Benedikt als technischen Projektleiter, renommierte und exzellente Fachleute zur weiteren Projektsteuerung. Wenn alles planmäßig verläuft, dann wird im heurigen Winter der Rohbau fertig und können die Einbauten im kommenden Jahr errichtet werden. Den „ersten Strahl „wollen wir im Jahr 2013 erzeugen, ab 2015 können die ersten Patienten behandelt werden und Hoffnung in ihrem Kampf gegen den Krebs finden“, erklärt Schneeberger.

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