09.07.2008 (EBG)
Am 25. Juni 2008 wurde in Mailand (Italien) der Kooperationsvertrag zwischen CNAO, INFN und der EBG MedAustron GmbH, die in Wiener Neustadt ein Tumortherapie- und Forschungszentrum errichtet und betreibt, unterzeichnet.
MedAustron – das ist der Projektname für ein geplantes Tumortherapie- und Forschungszentrum, das durch die Errichtungs- und Betriebsgesellschaft (EBG MedAustron GmbH) in Wiener Neustadt ab 2013 Patientinnen und Patienten mit zwei verschiedenen Arten von Ionen, nämlich Protonen (Kerne des Wasserstoffatoms) oder Kohlenstoffionen (Kerne des Kohlenstoffatoms) behandeln wird.
Der am 25. Juni unterzeichnete Vertrag zwischen dem nationalen italienischen Zentrum für onkologische Hadronentherapie (CNAO), dem nationalen italienischen Institut für Nuklearforschung (INFN) und der EBG MedAustron GmbH in Wiener Neustadt (Niederösterreich) bildet die Grundlage für eine langfristige Kooperation.
Für CNAO, das in Pavia (Italien) eine Teilchenbeschleunigeranlage errichtet, unterzeichnete Präsident Erminio Borloni und für die EBG MedAustron GmbH Geschäftsführer Dr. Martin Schima. Das INFN wurde durch Präsident Roberto Petronzio vertreten.
„Die Vorteile sind, das wir jetzt praktisch für MedAustron Unterlagen von einem Beschleuniger zur Verfügung haben, der bald in Betrieb geht und wir verbessern jetzt dieses Design an den Punkten, wo entweder während der Umsetzung oder während der Inbetriebnahmephase Schwachpunkte aufgetreten sind“ erklärt Dr. Michael Benedikt, technischer Leiter von MedAustron im CERN den Hintergrund des Vertrages.
Neben dem bereits abgeschlossenen Vertrag mit dem europäischen Kernforschungszentrum CERN ist diese Kooperation mit CNAO ein weiterer wichtiger Schritt für die planmäßige Inbetriebnahme von MedAustron in Wiener Neustadt im Jahr 2013.
Sehen Sie sich auch den folgenden Videobericht an:
WNTV: “Vertrag Italien”


