Vertragsunterzeichnung: MedAustron und CERN kooperieren

26.11.2007 (EBG)
Den 26. November 2007 sehen wir als einen großen Tag für unser Projekt.

Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und CERN-Generaldirektor Dr. Robert Aymar unterzeichneten im Palais Niederösterreich die Rahmenvereinbarung für die Zusammenarbeit des Landes Niederösterreich mit CERN.

Seitens des Landeshauptmannes wurde betont, dass Niederösterreich stolz sei, dieses Projekt an Land gezogen zu haben, das nicht nur Arbeitsplätze und Investitionen sichert, sondern auch den Patienten und der Spitzenforschung zugute kommt. Nun gehe es an die Verwirklichung und um nicht das Rad neu zu erfinden und wertvolle Zeit zu verlieren, sei die Zusammenarbeit mit CERN, dem größten Physiklabor der Welt der geeignete Schritt.

Vertragsunterzeichnung

Vertragsunterzeichnung

Der Generaldirektor von CERN, hob hervor, dass es ihm persönlich ein großes Anliegen sei, wenn die abstrakten Ergebnisse der Grundlagenforschung in CERN konkrete Nutzen für die Tumorpatienten zeigen können. Im Anschluss stellte Dr. Michael Benedikt, der als Österreicher hinkünftig auf CERN-Seite unser Projekt technisch betreuen wird und schon im Rahmen der Entwicklung unseres Projekts im damaligen Team der PIMMS-Studie am Design des Teilchenbeschleunigers für MedAustron arbeitete, im Rahmen einer Präsentation CERN vor. Dr. Martin Schima, der Geschäftsführer der EBG MedAustron präsentierte nochmals die Gründe, warum die bei MedAustron geplante Therapie für bestimmte Patienten besonders geeignet ist sowie das Grunddesign und den Standort für MedAustron.

Konkret sollen nun ca. 30 hoch qualifizierte Physiker und Techniker für zwei bis drei Jahre nach Genf entsandt werden, um dort gemeinsam mit den CERN-Spezialisten unter Nutzung internationaler Synergien mit anderen in Bau befindlichen Zentren das endgültige Design zu erarbeiten. Dieses Team soll künftig die Folgeausschreibungen für die technischen Komponenten des Teilchenbeschleunigers und dessen Zusammenbau in Wiener Neustadt sowie anschließend den Betrieb des Beschleunigers betreuen. Mit dieser Zusammenarbeit geht es an die konkrete Umsetzung der Maßnahmen, die parallel zu der in Österreich erfolgten Ausschreibung der Generalplanerleistungen für MedAustron laufen.

Sehen Sie sich auch den folgenden Videobericht an:

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WNTV:“Vertrag Wien”